Alle Jahre wieder

Erstrahlen Schneemänner, Sterne, Krippen, Lichterketten, Rentiere, Weihnachtsmänner, Christbäume und vieles mehr.
Wenn sich das Jahr langsam dem Ende zuneigt, beginnen die Vorbereitungen für den Advent und Weihnachten. Dazu gehört in den letzten Jahren verstärkt auch das Schmücken des Eigenheimes mit diversen leuchtenden Motiven oder einfachen, aber wirkungsvollen Lichterketten oder -vorhängen.
Rund acht Millionen Euro geben die Österreicherinnen und Österreicher jährlich für Weihnachtsbeleuchtung aus. 50.000 Kilowattstunden Strom verbraucht die festliche Beleuchtung. Das ist so viel, wie rund 15.000 private Haushalte im Jahr an Strom benötigen. Mehr als die Hälfte des weihnachtlichen Stromverbrauchs verursachen private Dekorationen auf Eigenheimen und in Wohnungen. Hier gibt es große Energiesparpotenziale.
Auf die Watt kommt es an
Achten Sie beim Kauf einer Weihnachtsbeleuchtung auf die vom Hersteller angegebene Leistungsaufnahme. Kaufen Sie keine Produkte ohne eine Angabe der Leistungsaufnahme. Wählen Sie für Ihre Weihnachtsbeleuchtung Lämpchen mit geringem Verbrauch. Es gibt schon Lämpchen mit nur einem Watt Leistung! Noch energieeffizienter sind Lichterketten mit LED-Leuchten. Leuchtdioden (LEDs) verbrauchen im Vergleich zu herkömmlichen
Glühbirnen nur einen Bruchteil der Leistung und leuchten dazu meistens noch heller. LEDs sind klein, robust und verfügen über eine sehr lange Lebensdauer von bis zu 100.000 Stunden. Positive Nebeneffekte von Leuchtdioden sind ihre Dimmbar- sowie Schaltfestigkeit.
Sicherheit
Kaufen Sie keine Produkte ohne CE-Prüfzeichen, dem Verwaltungszeichen der Europäischen Union. Dieses Zeichen ist ein Marktzulassungszeichen für viele Produkte und Voraussetzung, im europäischen Wirtschaftsraum vertrieben werden zu dürfen. Die Abkürzung CE bedeutet „Communauté Européenne“ und zeigt an, dass das Produkt den Anforderungen der jeweils anzuwendenden Europäischen Richtlinie entspricht.
Kaufen Sie auch keine Produkte, wo auf der Verpackung die wichtigsten elektrischen Daten und Warnhinweise bzw. eine deutsche Bedienungsanleitung fehlen. Nur wenn diese gegeben sind, ist ein Prüfsiegel vertrauenswürdig. Sonst könnte es auch gefälscht sein. Beschädigte Produkte und Kabelisolierungen oder überlastete Trafos sollten Sie ausnahmslos ersetzen. Werden einzelne Lämpchen in der Kette kaputt, erhöht sich die Leistung der verbleibenden Lämpchen. Das zeigt sich in der Erwärmung der gesamten Kette. In diesem Fall sollten Sie die Kette unbedingt austauschen. Es besteht Brandgefahr durch Kurzschluss. Achten Sie auch darauf, dass sich kein entflammbares Material, z.B. Engelshaar, Strohsterne oder Lametta, in der Nähe der Weihnachtsbeleuchtung befindet. Im Kinderzimmer sollten Sie aus Sicherheitsgründen nur batteriebetriebene Weihnachtsbeleuchtung verwenden oder Dekorationen, die mit einem Trafo mit niedriger Spannung betrieben werden.
Halten Sie für alle Notfälle einen in Größe und Art entsprechenden Feuerlöscher parat.
Beleuchtung für den Außenbereich
Lichterketten für den Außenbereich müssen gegen Feuchtigkeit und Kälte resistent sein. Dies muss auf der Verpackung ausgewiesen sein. Möchten Sie einen Trafo außerhalb des Hauses anschließen, muss dieser spritzwassergeschützt sein. Achten Sie dazu darauf, dass das Produkt den Internationalen Schutzarten IP (International Protection) entspricht und eine der folgenden Kennzeichnungen trägt: IP44, IP54 oder IP64. Die Zahl 4 an der zweiten Stelle bedeutet: geschützt gegen Spritzwasser aus beliebigem Winkel.
Zeitschaltuhr
Wer auf seine beleuchteten Rentiere im Garten nicht verzichten möchte, sollte bedenken, dass nach 22 und vor 6 Uhr nur wenige Menschen unterwegs sind. Damit die weihnachtlichen Kunstwerke nicht ungesehen vor sich hinstrahlen, empfiehlt sich der Einsatz einer Zeitschaltuhr. Dann kommt die Weihnachtsbeleuchtung nur wenige Stunden am Abend und am Morgen zum Einsatz. Das spart Strom und Geld.